Neues Digitales Angebot für Gruppen und Schulklassen des „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“

Neues Digitales Angebot für Gruppen und Schulklassen des „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“

Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz bietet digitale Zeitzeuginnen-Workshops an.

Unter dem Titel „Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus“ lernen interessierte Gruppen in einem digitalen Workshop jüdische Zeitzeuginnen aus Mainz kennen: Sie erlebten als jüdische Kinder und Jugendliche die ab 1933 wachsende Ausgrenzung in ihrer Heimatstadt und überlebten – anders als viele ihrer Familienmitglieder – die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. In Interviews mit der USC Shoah Foundation berichten die Zeitzeuginnen über ihr Leben in Mainz und ihre Erfahrungen unter der NS-Diktatur. Auf Grundlage dieser Interviews beschäftigt sich der Workshop mit Ausgrenzungs- und Verfolgungsmechanismen während der NS-Diktatur. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der regionalen Geschichte: Wie nahmen Betroffene die NS-Diktatur in ihrer Heimatstadt Mainz wahr? Wie verhielten sich die Menschen vor Ort? Wie sah die Zeit der NS-Diktatur in Mainz aus? Das Workshop-Angebot richtet sich an Schulklassen ab der Klassenstufe 9 sowie an interessierte Jugend- und Erwachsenengruppen. Die Dauer des Workshops beträgt 1,5 Stunden und ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch durchführbar. Das Angebot ist kostenfrei.

In Kooperation mit dem Referat für Politische Bildung vom AStA der Uni Mainz findet der digitale Workshop am 8.5.2021 um 14.00 Uhr erstmals öffentlich statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können sich ab sofort anmelden.

Für Rückfragen, Anmeldungen und Buchungsanfragen wenden Sie sich bitte an:

Cornelia Dold (Leiterin des Hauses), 0160/3823436
cornelia.dold@haus-des-erinnerns-mainz.de
Janika Schiffel (Referentin für Pädagogik)
janika.schiffel@haus-des-erinnerns-mainz.de

Text: HDE